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Wasserqualität

Das Teichwasser

Bei den wichtigsten Messwerten, liegt der optimale Bereich für Pflanzen und Tiere, beim pH-Wert zwischen 6 und 8, bei der Karbonathärte zwischen 6 und 10, beim Gesamthärtegrad zwischen 8 und 20 Grad dH und es sollten keine Nitrite und wenig Nitrat vorhanden sein.


Übrigens: Als kostenloser Service für Sie testen wir Ihr Teichwasser! Bringen Sie einfach 500ml Teichwasser in einem unter Wasser ( ohne Luft ) verschlossenen Gefäß mit. So können wir nahezu alle Werte messen und Sie umfassend beraten!


Neben Regen- und Leitungswasser kommt auch Quellwasser in Betracht. Jeder dieser aufgeführten Wassertypen hat seine Vor- und Nachteile.

Regenwasser

Regenwasser hat keine feststellbaren Härtegrade (dH), weder die Gesamthärte (Grad dH) noch die Karbonathärte (Grad dH). Dies begünstigt ein Algenwachstum! Meist sind im Regenwasser Schwefel- , Abgas- , Säure- und Ascheteilchen aus der Luft enthalten. Um diese Stoffe aus dem Wasser wieder heraus zu filtern, benötigen Sie wiederum eine komplette Filteranlage, die mit den passenden Filtermedien ausgestattet sein muß.

Leitungswasser

Leitungswasser ist in der Regel am besten geeignet. Die Wasserwerte sind aber von Ort zu Ort verschieden. Deshalb sollten Sie auf jeden Fall die genauen Wasserwerte erfragen (z. B. bei Ihrem Wasserwerk). Ebenfalls sollte man beachten, dass Leitungswasser Chlor enthält, was die Verwendung von Wasseraufbereiter nötig macht.

Quellwasser

Hier gibt es eigentlich im Bezug auf die Brauchbarkeit als Teich- und Aquarienwasser nichts einzuwenden. Allerdings sollten Sie trotzdem auch dieses Wasser prüfen oder prüfen lassen.

Klares und gesundes Teichwasser? - Kein Problem!
Um klares Teichwasser zu erhalten, sollte man zunächst die Ursachen für eine Trübung oder für belastetes Wasser herausfinden!

Algen und „Grünes Wasser“

Algen oder Algenblüte (grünes Wasser) treten häufig dann auf, wenn sich zuviel Phosphat im Wasser befindet. Phosphat entsteht durch ein Überangebot an Nährstoffen (z.B. abgestorbene Pflanzenteile, Fischkot oder zu viel Futter). Aber auch eine sehr starke und lange andauernde Sonneneinstrahlung in Verbindung mit schlechten Wasserwerten (z.B. hoher Nitrit- oder Nitratgehalt ) vergrößern das Algenrisiko. Ein leistungsstarker Filter mit UVC-Wasserklärer, eine schattenspendende Hecke und die Optimierung der Wasserwerte ( siehe oben ) beseitigen das Problem in der Regel für immer!

Dunkle Trübung

Eine dunkle Trübung wird meist durch Schlamm hervorgerufen, der sich am Boden absetzt und dann von den Fischen aufgewühlt wird. Solange diese Trübung nicht zu stark wird, besteht in der Regel keine Gefahr. Allerdings ist klares Wasser für den Betrachter natürlich wesentlich reizvoller. Um für klares Wasser zu sorgen, sollten Sie mindestens einmal im Jahr den Grund Ihres Teiches reinigen. Hier bietet sich der „Teichstaubsauger“ Pondovac von Oase an, den wir übrigens auch vermieten. Sollte sich die Verschlammung dadurch nicht verbessern, ist Ihre Filteranlage vermutlich nicht stark genug. Sollten Sie Fragen zu Filtertechnik oder anderen Oase-Produkten haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Fische schnappen nach Luft

Wenn Ihre Fische immer an der Wasseroberfläche schwimmen und oft nach Luft schnappen, dann ist wahrscheinlich nicht genug Sauerstoff im Wassser. Die Ursachen hierfür sind vielfältig: Sauerstoffarmut kann durch hohe Temperaturen, faulende Stoffe im Wasser oder eine schlechte Umwälzung des Wassers entstehen. Sie sollten in jedem Fall Ihr Teichwasser testen und einen Teilwasserwechsel durchführen. Dauerhafte Abhilfe kann z.B. der Oxydator von Söchting bieten. Dieser gibt gleichmäßig und schonend Sauerstoff an das Wasser ab. Sollte sich das Problem dadurch nicht lösen lassen und bleiben die Wasserwerte trotz Teilwasserwechsel schlecht, stehen wir Ihnen selbstverständlich mit Rat und Tat beiseite.

Warum filtern?

So viele Fische, wie sie im Vergleich zur Wassermenge in einem Gartenteich vorkommen, werden Sie in der Natur niemals finden. Außerdem produzieren Teichfische durch die häufig starke Fütterung auch wesentlich mehr Kot. Ohne Filter besteht die Gefahr der Vergiftung Ihrer Fische. "Schwimmen im eigenen Kot" ist eine ziemlich treffende Beschreibung für Fische in ungefilterten Teichen! Ein Filter treibt ganz einfach den natürlichen Nitrifikationsprozeß an und gewährleistet damit eine hohe Wasserqualität.

Einfach erklärt besteht ein Filter aus 2 Filterphasen: einer mechanischen und einer biologischen Phase.

Bei der mechanischen Filterung geht es im Grunde darum, dass grober Schmutz aus dem Wasser gefiltert wird und es so von Trübstoffen befreit.

Die wichtigere Seite ist die biologische Filterung. Während dieses Prozesses werden die Filtermedien von nützlichen Bakterien besetzt, die Ammonium bzw. Ammoniak in Nitrit und dies in relativ unschädliches Nitrat umwandeln.

Sobald sich genügend Bakterien im Filter angesiedelt haben und das Wasser die richtige Temperatur hat, sind diese Bakterien rund um die Uhr im Einsatz. Die Teichpumpe sorgt außerdem für die nötige Bewegung des Wassers und die Anreicherung mit Sauerstoff.